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    Alle ReferenzenFirmenlogo vom Freizeit-Center Albrecht

    Vier Stellen, ein Betrieb, Faktor 5 dazwischen

    Das Freizeit-Center Albrecht in Winsen an der Luhe suchte vier Leute gleichzeitig.

    Dieselbe Kampagnenmechanik, dieselbe Region, derselbe Anbieter. Trotzdem brachte die eine Stelle 242 Bewerbungen und die Werkstattstelle 45. Dieser Fall ist der beste Beleg dafür, warum pauschale Zusagen über alle Berufe hinweg nicht seriös sind.

    Wie das über einzelne Fälle hinaus abläuft, steht auf Mitarbeitergewinnung im Kfz-Gewerbe.

    Das Team vom Freizeit-Center Albrecht auf dem Gelände in Winsen an der Luhe

    Bewerbungen

    370

    Einstellungen, verifiziert

    3

    Stellen

    4

    Vergleichbar

    Der Fall in Zahlen

    Der Fall in Zahlen steht in denselben Angaben wie auf jeder Referenzseite, damit sich die Fälle nebeneinander lesen lassen.

    Wie die Zahlen zu lesen sind. Gezählt werden qualifizierte Bewerbungen über alle 4 Stellen dieses Betriebs. Verifiziert heißt: von uns nachgehalten. Wo im Text mehr besetzte Stellen stehen als hier verifizierte, sind die übrigen besetzt, aber nicht von uns nachgehalten. Nicht erhoben haben wir, wie viele Bewerbungen fachlich passten und wie viele Gespräche daraus wurden. Diese Zahlen liegen uns nicht vor, deshalb stehen sie hier nicht.

    Stand der Zahlen: 09.09.2026, abgeglichen mit unserer Kampagnenauswertung.

    Betriebsgröße
    rund 60 Mitarbeiter
    Standort
    Winsen an der Luhe, Niedersachsen
    Gesuchte Stellen (4)
    Serviceassistenz, Serviceannehmer, Kfz-Mechatroniker und Caravantechniker, Lagerist
    Zeitraum der Kampagne
    nicht erhoben
    Bewerbungen
    370
    Einstellungen, verifiziert
    3
    Im selben Betrieb

    Zwei Stellen, ein Betrieb, ein Zeitraum

    242

    Serviceassistenz

    Faktor 5,4

    45

    Kfz-Mechatroniker und Caravantechniker

    Beide Kampagnen liefen im selben Betrieb, im selben Umkreis, mit derselben Bewerbungsstrecke und derselben telefonischen Vorqualifizierung. Wer daraus schließt, die Werkstattkampagne sei schlechter gelaufen, hat den Arbeitsmarkt nicht eingerechnet.

    Für eine Serviceassistenz gibt es im Hamburger Umland viele Menschen, für einen Caravantechniker fast keine. Genau deshalb ist eine Zusage über eine Mindestanzahl Bewerbungen nur dann seriös, wenn sie je Beruf gesetzt wird.

    Die Stellen

    Alle vier Stellen im Vergleich

    Alle vier Stellen stehen hier von oben nach unten nach Bewerbungen sortiert. Besetzt wurden alle vier.

    242

    Bewerbungen

    Serviceassistenz

    1 Einstellung belegt

    50

    Bewerbungen

    Serviceannehmer

    besetzt

    45

    Bewerbungen

    Kfz-Mechatroniker und Caravantechniker

    1 Einstellung belegt

    33

    Bewerbungen

    Lagerist

    1 Einstellung belegt

    Die Stelle

    Warum die Werkstattstelle die schwerste war

    Am schwersten war die Werkstattstelle, denn wer Wohnmobile wartet, muss zwei Berufe gleichzeitig können. Am Fahrgestell ist es klassische Kfz-Technik: Motor, Fahrwerk, Bremsen.

    Im Aufbau ist es etwas ganz anderes: 12 Volt und 230 Volt nebeneinander, Gasanlagen mit Prüfpflicht, Wasserversorgung, Solartechnik. Diese Mischung bringt aus der Kfz-Ausbildung kaum jemand mit, sie entsteht erst im Caravanbetrieb.

    Und die wenigen, die sie haben, sitzen fest. Dazu kamen vier offene Stellen gleichzeitig in vier verschiedenen Berufen: Caravantechnik, Serviceassistenz, Serviceannahme und Lager.

    Marktvergleich

    Wie die Serviceassistenz im Markt liegt

    Für den Markt haben wir 7 Kampagnen für Serviceberatung und Serviceannahme in 5 Betrieben ausgewertet. So liegt dieser Fall darin:

    Albrecht, Serviceassistenz

    242

    Median über alle Kampagnen für Serviceberatung und Serviceannahme

    50

    242 Bewerbungen sind auch für diesen Beruf ein Ausreißer nach oben und liegen weit über dem, was normal ist. Die Spanne über alle diese Kampagnen reicht von 13 bis 242. Wie die Zahlen entstanden sind und wo andere Berufe stehen, steht in unserer Auswertung über 181 Kampagnen.

    Ausgangslage

    Sieben Monate, vier offene Stellen

    7 Monate lang liefen wechselnde Anzeigen auf StepStone und Indeed, dazu wurde im Bekanntenkreis gefragt, und trotzdem blieben alle vier Stellen offen. Für die Werkstatt meldeten sich Kfz-Mechatroniker, die Motor und Bremsen beherrschen und beim Thema Gasprüfung aussteigen, weil das im Wohnmobil eine andere Welt ist.

    Für Serviceassistenz, Serviceannahme und Lager kamen zwar Bewerbungen, aber selten von Leuten, bei denen absehbar war, dass sie bleiben würden. Vereinbarte Termine platzten ohne Absage.

    Erschwerend kommt hinzu, dass im Sommer Hochsaison ist und jede fehlende Hand doppelt wiegt, während gleichzeitig am wenigsten Zeit bleibt, Bewerbungen zu sichten. Hamburg liegt eine halbe Stunde entfernt und zieht mit höheren Löhnen.

    Kampagne

    Wie die vier Kampagnen liefen

    Vier Stellen, vier Zielgruppen, eine Kampagne. Für die Werkstatt lief die Ansprache über die Technik im Aufbau, weil genau die den Reiz ausmacht: Wer Lust auf 12 Volt, Gas und Solar hat, findet das im normalen Autohaus nicht.

    Für Serviceassistenz, Serviceannahme und Lager lief sie über den Betrieb selbst, über die Größe des Geländes und darüber, dass hier Menschen in den Urlaub geschickt werden. Das Angebot, 1 bis 3 Tage zur Probe mitzuarbeiten, stand von Anfang an in der Anzeige.

    Es senkt die Hemmschwelle bei Leuten, die eigentlich zufrieden sind, aber neugierig werden.

    Fazit

    Warum eine Zahl für alle Stellen nicht geht

    370 Bewerbungen auf vier Stellen sind das stärkste Ergebnis in unseren Fällen, und die Verteilung erklärt warum. Die Serviceassistenz allein brachte 242, die Werkstattstelle 45.

    Beide liefen im selben Betrieb, mit derselben Mechanik. Der Unterschied ist der Arbeitsmarkt: Für die Assistenz gibt es viele Menschen im Umkreis, für den Caravantechniker fast keine.

    Wer daraus ableitet, die Werkstattkampagne sei schlechter gelaufen, liegt falsch. Der Fall zeigt außerdem, dass die Nähe zu einer großen Stadt kein Nachteil sein muss: Wer aus Hamburg herauswill, sucht genau so einen Arbeitsplatz, er muss nur davon erfahren.

    Argumente

    Womit der Betrieb geworben hat

    • Familienbetrieb, direkter Draht zur Geschäftsführung
    • Zwei moderne Werkstätten mit aktuellen Diagnosegeräten
    • Klare Zuständigkeiten und geregelte Abläufe statt Dauerhektik
    • Weiterbildung ist ausdrücklich erwünscht
    • Echte Projekte statt Fließband
    • Probearbeiten von 1 bis 3 Tagen vor der Zusage
    Ein junger Kfz-Mechaniker vom Freizeit-Center Albrecht steht in der Werkstatthalle vor einem Kastenwagen mit geöffneter Tür
    Die Werkstatt ist Fiat-Vertragswerkstatt und übernimmt auch die GTÜ-Prüfung. Wer dort anfängt, arbeitet an Reisemobilen und nicht an einer Marke allein.
    Eckdaten

    30.000 Quadratmeter in Zahlen

    Standort
    Winsen an der Luhe, direkt an der A39
    Am Markt
    seit über 30 Jahren, familiengeführt
    Gelände
    über 30.000 Quadratmeter, rund 300 Fahrzeuge
    Besetzt
    4 Stellen, 370 Bewerbungen
    Das Team vom Freizeit-Center Albrecht vor dem Eingang in Winsen an der Luhe
    Erstgespräch

    Mehrere Stellen gleichzeitig offen?

    Mehrere Stellen gleichzeitig schauen wir uns im Erstgespräch einzeln an. Am Ende steht je Stelle eine eigene Zahl, keine Gesamtzusage über alle.

    Wie die Suche nach Caravantechniker, Serviceassistenz und Lagerist unabhängig von diesem Betrieb abläuft, steht auf Mitarbeiter finden. Womit ein Betrieb im Caravan und Fahrzeugtechnik rechnen kann, mit Median, Spanne und Fallzahl, steht in unserer Auswertung der Bewerberlage. Was wir dabei zusagen, steht auf Einstellungsgarantie, und weitere Betriebe mit Namen und Zahl bei den Referenzen.

    Woher die Zahlen kommen: Zu jeder Zahl auf dieser Website ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.