Kfz-Gewerbe
Mitarbeitergewinnung im Kfz-Gewerbe
Mitarbeitergewinnung im Autohaus heißt selten, eine einzelne Stelle zu besetzen.
Meist fehlen Leute in Werkstatt, Serviceannahme und Verkauf gleichzeitig, und diese drei Bereiche haben fachlich wenig miteinander zu tun. Warum das im Kfz-Gewerbe anders läuft als anderswo und bei welchen Häusern es funktioniert hat, steht auf dieser Seite.

Was eine offene Stelle im Kfz-Gewerbe an Bewerbungen bringt
Was eine offene Stelle im Kfz-Gewerbe an Bewerbungen bringt, hängt stark an der Rolle. Vier Berufe dieses Gewerks haben genug Kampagnen für einen belastbaren Median. Die Spanne darin ist die größte überhaupt: von 50 bei der Serviceberatung bis 13 beim Werkstattmeister.
Welche Rolle im Autohaus besetzt werden soll
Werkstatt
Kfz-Mechatroniker, Nutzfahrzeug- oder Zweiradmechaniker
In der Werkstatt zählt die Marke weniger als die Ausstattung und die Art der Fahrzeuge. Wer an Nutzfahrzeugen gelernt hat, ist im Pkw-Betrieb nicht automatisch eingearbeitet, und umgekehrt genauso.
Der Fall Autohaus PfützenreuterKundenkontakt
Serviceberatung, Serviceannahme, Verkauf
Serviceberatung, Serviceannahme und Verkauf sind keine Werkstattrollen mit Anzug. Gesucht wird jemand, der technisch versteht und trotzdem verkauft. In unserer Auswertung kommen hier mehr Bewerbungen als in der Werkstatt, und die eigentliche Arbeit ist die Auswahl.
Der Fall Autohaus MOSIGKarosserie und Aufbau
Karosseriebauer, Lackierer, Fahrzeugbau
Karosserie und Aufbau sind ein eigenes Gewerk mit eigenem Arbeitsmarkt. Wer hier sucht, konkurriert nicht mit den anderen Autohäusern der Stadt, sondern mit Karosseriefachbetrieben und dem Fahrzeugbau.
Der Fall Freizeit-Center AlbrechtHäufig geht es in unseren Gesprächen um Ersatz für jemanden, der in den Ruhestand geht. Dann zählt vor allem die Übergabezeit, und die ist meist kürzer als gedacht.
Einzelne Berufe, die uns am häufigsten genannt werden
23
Kfz-Mechatroniker
Kfz-Mechatroniker ist der Beruf mit den meisten Kampagnen in unserer Auswertung, und trotzdem entscheidet nicht die Menge, sondern die Passung. Welche Marke, welche Fahrzeuge, welche Ausstattung: Wer an Nutzfahrzeugen gelernt hat, ist im Pkw-Betrieb nicht automatisch eingearbeitet, und das gehört in die Anzeige statt ins erste Gespräch.
Aus unserer Auswertung: Median 23 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 22 Kampagnen in 22 Betrieben. Methode und Grenzen stehen bei den Bewerbungen pro Stelle.
50
Serviceberater und Serviceannahme
Serviceberatung und Serviceannahme bringen in unserer Auswertung die meisten Bewerbungen je Stelle von allen belastbar gemessenen Berufen. Der Beruf ist für Quereinsteiger aus dem Verkauf und aus der Werkstatt gleichermaßen erreichbar, das vergrößert den Kreis. Wer dabei einen Meistertitel verlangt, gibt diesen Vorteil wieder ab.
Aus unserer Auswertung: Median 50 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 7 Kampagnen in 5 Betrieben. Methode und Grenzen stehen bei den Bewerbungen pro Stelle.
44
Automobilverkäufer
Automobilverkäufer erreichen in unserer Auswertung hohe Bewerbungszahlen, aber die Streuung ist groß. Ob eine Stelle 18 oder über 200 Bewerbungen bringt, lässt sich aus den Zahlen allein nicht erklären, weil Laufzeit, Budget und Region der Kampagnen verschieden waren. Belegt ist aus dem Fall Pfützenreuter, dass erfahrene Verkäufer wegen Verkaufsdruck, undurchsichtiger Provision und Konkurrenz unter Kollegen wechseln, und eine Anzeige, die genau das anspricht, hat ein Argument.
Aus unserer Auswertung: Median 44 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 8 Kampagnen in 6 Betrieben. Methode und Grenzen stehen bei den Bewerbungen pro Stelle.
13
Werkstattmeister und Werkstattleiter
Werkstattmeister und Werkstattleiter bringen die wenigsten Bewerbungen aller Kfz-Berufe unserer Auswertung. Ein Meister sucht selten aktiv, er wird abgeworben, und der Kreis ist regional eng. Hier entscheidet, ob der Betrieb überhaupt sichtbar ist, bevor jemand über einen Wechsel nachdenkt.
Aus unserer Auswertung: Median 13 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 6 Kampagnen in 6 Betrieben. Methode und Grenzen stehen bei den Bewerbungen pro Stelle.
Je weiter vorne im Autohaus, desto voller der Posteingang. Hinten in der Werkstatt wird es leer.

Woran es in dieser Branche hängt
Im Kfz-Gewerbe hängt die Suche daran, dass die Leute an mehreren Stellen gleichzeitig fehlen. Ein Haus mit 17 Mitarbeitern hat gleichzeitig eine Lücke in der Werkstatt und im Verkauf, und diese beiden Zielgruppen haben wenig gemeinsam außer dem Arbeitgeber.
Der Karosseriebau gehört in unseren Kampagnen zu den schwierigsten Fällen. Wer den Beruf gelernt hat, sitzt meist fest oder ist längst in einen anderen gewechselt, und eine Anzeige erreicht deshalb kaum jemanden, der gerade sucht.
Dass die Ausbildungszahlen im Beruf zurückgehen, hören wir in den Onboardings regelmäßig, belegen können wir es nicht: Eine frei zugängliche Zahl je Ausbildungsberuf haben wir dazu nicht gefunden.
Dazu kommt ein Berufsbild, das der Wirklichkeit hinterherhinkt. Viele halten die Werkstatt für schmutzig, schlecht bezahlt und samstags besetzt.
In gut geführten Häusern stimmt das nicht mehr, nur sieht das von außen kaum jemand.
In Regionen mit Automobilwerken kommt ein Wettbewerber dazu, gegen den ein Autohaus beim Gehalt kaum ankommt. Die Werke zahlen nach Tarif, geben Schichtzulagen und suchen dieselben Mechatroniker.
Ein Haus, zwei völlig verschiedene Bewerbermärkte
Vorne im Haus
Serviceberatung und Verkauf
Median 50 und 44 Bewerbungen je Stelle. Hier ist die Aufgabe nicht, überhaupt jemanden zu finden, sondern aus vielen den richtigen herauszufiltern, bevor die Zeit im Sichten verschwindet.
Hinten in der Werkstatt
Mechatronik und Werkstattleitung
Median 23 und 13 Bewerbungen je Stelle. Ein Werkstattmeister sucht selten selbst, er wird eher abgeworben. Hier entscheidet, ob der Betrieb überhaupt sichtbar ist und was er über den Arbeitsplatz zeigt.
Was Fachkräfte hier zum Wechseln bringt
Was Fachkräfte im Kfz-Gewerbe zum Wechseln bringt, sind andere Gründe als in einem Baubetrieb. Was unsere Kfz-Kunden dazu in den Onboarding-Bögen schreiben, deckt sich erstaunlich oft.
Bei Verkäufern sind es häufig dieselben drei Punkte: Verkaufsdruck vom Hersteller, Provisionsabrechnungen, die man nachrechnen muss, und Kollegen, die um denselben Kunden kämpfen. Ein Familienbetrieb hat oft keinen davon, sagt es aber kaum irgendwo.
In der Werkstatt geht es um Ausstattung und um Anspruch. Veraltetes Werkzeug ist der eine Grund, der andere sind eintönige Aufgaben unterhalb des eigenen Niveaus.
Ein Mechatroniker mit Diagnoseerfahrung, der nur Räder wechselt, sucht früher oder später.
Arbeitszeiten stehen bei allen Berufen weit oben. Teildienste, wechselnde Schichten und das Einspringen bei Personalausfall sind Punkte, wegen derer manche das Gewerbe ganz verlassen.
Es geht auch um den Chef. In den Onboarding-Gesprächen taucht immer wieder derselbe Satz auf, in beide Richtungen: ob der Chef selbst mit anpackt oder ob er über den Leuten steht.
Eine der konkretesten Angaben, die uns ein Betrieb geschrieben hat, stammt aus diesem Gewerk: Der eigene Wagen darf nach Feierabend in der Werkstatt repariert werden. Dazu Arbeitskleidung, die gestellt und gereinigt wird, und ein Betrieb ohne Schichtdienst.
Nichts davon kostet viel, und alles davon unterscheidet.



Warum die üblichen Wege hier nicht reichen
Die üblichen Wege reichen im Kfz-Gewerbe nicht, weil sich in einer Stadt viele kennen. Der gute Mechatroniker arbeitet 10 Kilometer weiter, und der Chef weiß meist sogar, wo. Nur bewirbt sich dieser Mann nicht, weil er nicht sucht.
Er hört zu, wenn ihn jemand anspricht.
Anzeigen für Kfz-Berufe sehen zudem oft gleich aus. Modernste Technik, familiäres Team, leistungsgerechte Bezahlung.
Wer zehn davon nebeneinander liest, erkennt keinen Unterschied und bleibt, wo er ist.
Der entscheidende Punkt fehlt in vielen Anzeigen. Verkäufer gehen wegen Verkaufsdruck vom Hersteller und wegen Provisionsmodellen, die niemand nachrechnen kann.
Mechaniker gehen wegen veralteter Ausstattung und weil sie den ganzen Tag Ölwechsel machen, obwohl sie mehr können. Solange darüber niemand redet, redet die Anzeige an der Zielgruppe vorbei.
Die Kfz-Berufe unserer Auswertung in Zahlen
Die Tabelle zeigt die Kfz-Berufe unserer Auswertung in Zahlen. Kfz-Mechatroniker ist mit 22 Kampagnen der am besten belegte Beruf unserer gesamten Auswertung.
| Beruf | Kampagnen | Bewerbungen | Median je Stelle | Gehalt im Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Serviceberatung und Serviceannahme | 7 | 503 | 50 | — |
| Verkäufer | 8 | 542 | 44 | — |
| Kfz-Mechatroniker | 22 | 570 | 23 | 38.000 bis 48.000 € |
| Werkstattmeister und Werkstattleiter | 6 | 73 | 13 | — |
| Ab hier weniger als 5 Kampagnen. Diese Zeilen sagen, was in wenigen Fällen passiert ist, nicht was der Markt hergibt. | ||||
| Nutzfahrzeug-Mechatronikerdünne Datenlage | 4 | 124 | 24 | — |
| Zweiradmechanikerdünne Datenlage | 2 | 29 | 15 | — |
| Karosseriebauer und Lackiererdünne Datenlage | 3 | 56 | 15 | — |
Eigene Auswertung über 181 Kampagnen in 107 Betrieben, Stand 09.09.2026. 3 Zeilen beruhen auf weniger als 5 Kampagnen. Der Median sagt dort, was in diesen wenigen Fällen passiert ist, und nicht, was der Markt hergibt. Die Gehälter sind Bruttojahresgehälter in Vollzeit für Gesellen mit Erfahrung, Erfahrungswerte aus den Vorbereitungsgesprächen mit Kundenbetrieben und keine Erhebung.
Bruttojahresgehalt in Vollzeit, Gesellen mit Erfahrung. Das sind Erfahrungswerte aus den Vorbereitungsgesprächen mit unseren Kundenbetrieben und keine Erhebung. Zur Einordnung: Das Statistische Bundesamt nennt für April 2025 einen Durchschnittsverdienst von 4.125 Euro brutto im Monat für Vollzeitbeschäftigte mit anerkannter Berufsausbildung, für Maurer 3.910 Euro und für Werkzeugmechaniker 4.179 Euro.
Wie wir vorgehen
Wir gehen im Kfz-Gewerbe in fünf Schritten vor. Zwei davon sind typisch für das Kfz-Gewerbe, weil ein Autohaus über seine Fahrzeuge gefunden wird und über seinen Arbeitsplatz oft gar nicht.
- 1
Bildmaterial für Werkstatt und Autohaus abstimmen
Ein KI-Shooting oder vorhandene Bilder können das Material für den Kampagnenstart liefern. Echte Foto- und Videoaufnahmen in der Werkstatt vereinbaren wir bei Bedarf zusätzlich. Die Motive stimmen wir auf den Betrieb und die gesuchte Rolle ab.
- 2
Die Karriereseite bauen, wo sie fehlt
Ein Autohaus wird über seine Fahrzeuge gefunden, über seinen Arbeitsplatz aber nur, wenn es dafür eine eigene Seite gibt.
- 3
Jeder Beruf bekommt seine eigene Ansprache
Ein Serviceberater reagiert auf andere Argumente als ein Karosseriebauer, auch wenn beide im selben Haus arbeiten würden. Getrennte Anzeigen, ein Betrieb.
- 4
Aufschreiben, was der Betrieb erspart
Wir schreiben auf, was der Betrieb dem Bewerber erspart: kein Verkaufsdruck aus einer Zentrale, keine Provisionsabrechnung mit dem Taschenrechner, kein Einspringen an jedem zweiten Samstag. Das zählt oft mehr als das, was er bietet.
- 5
Tempo bei der Rückmeldung
Innerhalb von StundenTempo bei der Rückmeldung zählt im Kfz-Bereich doppelt, weil sich die Leute meist bei zwei oder drei Häusern gleichzeitig bewerben. Wer als Zweiter anruft, führt das Gespräch oft gar nicht mehr.
Was eine unbesetzte Stelle kostet
Eine unbesetzte Hebebühne ist einer der teuersten Posten im Haus. Der Werkstattumsatz je Produktivstunde ist bekannt, und jede Stunde, in der niemand daran steht, findet nicht später statt, sondern gar nicht.
Bei einer offenen Verkäuferstelle ist der Verlust noch direkter. Verkaufsgespräche, die niemand führt, werden nicht nachgeholt.
Der Kunde kauft im Zweifel beim Haus in der Nachbarstadt.
In der Serviceannahme trifft es die Bewertungen. Wenn niemand ans Telefon geht und Termine sich schieben, steht das nach wenigen Wochen im Netz, und dort liest es auch der nächste Bewerber.
Dazu kommt der Nebeneffekt, den kein Betrieb einplant: Die Kollegen, die die Lücke auffangen, machen Überstunden, die sie nicht wollten. Manche zweite Kündigung beginnt mit der ersten unbesetzten Stelle.
Der legendäre VW Käfer bei Weiser Fahrzeugtechnik
Betriebe aus dieser Branche
Wir haben im Endeffekt zwei eingestellt, einen im Januar, einen im Februar. Der Zweite ist seit erstem Februar da, das funktioniert eigentlich ganz gut.
Die Zahlen dieser Seite in je einem Satz
- Kfz-Mechatroniker erreichten in 22 eigenen Kampagnen einen Median von 23 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle, der am besten belegte Wert unserer Auswertung, Stand 09.09.2026 (Redline Grow).
- Die Serviceberatung lag in 7 eigenen Kampagnen bei einem Median von 50 Bewerbungen je Stelle und damit fast viermal so hoch wie die Werkstattleitung mit 13 im selben Zeitraum, Stand 09.09.2026 (Redline Grow).
- Werkstattmeister und Werkstattleiter brachten in 6 eigenen Kampagnen zusammen 73 Bewerbungen, Stand 09.09.2026 (eigene Auswertung, Redline Grow).
- Kfz-Mechatroniker lagen 2026 bei 38.000 bis 48.000 Euro Bruttojahresgehalt in Vollzeit, Erfahrungswerte aus den Vorbereitungsgesprächen mit Kundenbetrieben, Stand 14.08.2026 (Redline Grow).
Wie lange es dauert
Im Kfz-Bereich dauert es bis zu den ersten qualifizierten Bewerbungen meist nur kurz, weil die Zielgruppe abends ohnehin in den sozialen Netzwerken unterwegs ist. Bis zur besetzten Stelle sind es im Durchschnitt rund sechs Wochen.
Was wir für die offene Stelle zusagen, steht im Angebot.
Werkstatt und Aufbereitung gehen schneller als Verkauf und Serviceberatung. Beim Freizeit-Center Albrecht brachten vier Stellen zusammen 370 Bewerbungen, und alle vier wurden besetzt, beim Autohaus Pfützenreuter war der Verkäufer in unter 2 Monaten da.
Karosseriebau und Lackiererei dauern länger, teils deutlich. Das sagen wir vorher.
Wer bei diesen Berufen dieselbe Geschwindigkeit erwartet wie beim Mechatroniker, wird leicht enttäuscht, auch wenn die Kampagne gut gemacht ist.
Für die Saison gilt eine einfache Regel: Wer zum Räderwechsel im Frühjahr und Herbst besetzt sein will, fängt 2 Monate vorher an. Im Caravanbereich beginnt die Hochsaison im Frühjahr, dort ist der Winter die richtige Zeit zum Suchen.
Was Du beisteuern musst
Beisteuern muss der Betrieb im Kfz-Gewerbe wenig, weil meist der Inhaber oder der Serviceleiter selbst entscheidet, und das ist ein Vorteil. Fünf Dinge braucht es trotzdem:
- Informationen zu Werkstatt und Stelle sowie Freigabe des Bildmaterials. Ein Vor-Ort-Termin kommt nur hinzu, wenn echte Foto- oder Videoaufnahmen vereinbart sind.
- Rückmeldung innerhalb weniger Tage. Im Kfz-Bereich bewerben sich Leute meist bei zwei oder drei Häusern gleichzeitig, und wer eine Woche wartet, spricht mit dem Zweitplatzierten.
- Probearbeiten anbieten, wenn es geht. Ein bis zwei Tage in der Werkstatt überzeugen jemanden, der eigentlich zufrieden ist, oft mehr als ein Gespräch.
- Ehrlich zum Samstagsdienst sein. Wer ihn verschweigt, besetzt die Stelle und verliert ihn oft nach drei Monaten wieder.
- Jemanden benennen, der die Bewerbungen wirklich anschaut. In der Hochsaison hängt es in Autohäusern oft genau daran.
Was wir im Gegenzug zusagen und woran die Garantie hängt, steht auf der Seite Garantie.
Wie das Vorgehen unabhängig von der Branche aussieht, steht auf Mitarbeiter finden. Womit ein Betrieb in diesem Gewerk rechnen kann, steht mit Median, Spanne und Fallzahl in unserer Auswertung von 181 Kampagnen.
Wie ein Drehtag im Betrieb abläuft und was dabei entsteht, zeigt die Seite Recruiting-Video. Was Inhaber aus dem Kfz-Gewerbe über die Zusammenarbeit sagen, steht bei den Erfahrungen.
Woran Du eine Agentur erkennst, die mehr liefert als Reichweite, steht mit vier Anbietertypen im Vergleich unter Recruiting-Agentur fürs Handwerk.
Welche Stellen wir besetzen
- Kfz-Mechatroniker, Pkw und Nutzfahrzeug
- Serviceberater und Serviceannehmer
- Automobilverkäufer, Neu- und Gebrauchtwagen
- Karosseriebauer und Fahrzeuglackierer
- Werkstattleiter und Kfz-Meister
- Teiledienst, Lager und Disposition
- Fahrzeugaufbereiter und Fahrzeugwäscher
- Serviceassistenz und Empfang
- Caravan- und Reisemobiltechniker
- Kundenberater in der Fahrzeugvermietung
Zwischen Serviceberatung und Werkstatt liegen in unseren Zahlen Welten, obwohl beide im selben Haus sitzen. Auf welcher Seite die offene Stelle liegt, klären wir vorher.
Häufige Fragen
Wir suchen Werkstatt und Verkauf gleichzeitig. Geht das in einer Kampagne?
Werkstatt und Verkauf lassen sich in einer Kampagne gleichzeitig besetzen, und das ist oft besser als nacheinander. Bei Caravan Daalmann waren 6 Stellen gleichzeitig offen, von der Werkstatt über den Verkauf bis zur Innenreinigung. Daraus wurden 266 Bewerbungen auf vier der Stellen, 5 sind besetzt. Die Anzeigen laufen getrennt, das Bild vom Betrieb ist dasselbe.
Findet ihr auch Karosseriebauer?
Karosseriebauer finden wir auch, beim Autohaus MOSIG wurde die Stelle besetzt. Wir sagen aber vorher, dass dieser Beruf länger dauert als Mechatroniker oder Serviceberater. Dass zu wenige ausgebildet werden, hören wir in den Onboardings regelmäßig, und daran ändert keine Kampagne etwas. Wer eine schnelle Zusage bekommt, sollte skeptisch werden.
Wir sind eine freie Werkstatt, kein Vertragshändler. Ist das ein Nachteil?
Eine freie Werkstatt ist kein Nachteil, oft ist sie sogar ein Argument. Bei einer freien Mehrmarkenwerkstatt sieht ein Mechatroniker jeden Tag andere Fahrzeuge, statt drei Jahre lang dieselbe Baureihe. Für einen Teil der Zielgruppe ist genau das der Grund zu wechseln.
Brauchen wir dafür eine eigene Karriereseite?
Eine eigene Karriereseite ist nicht zwingend, hilft im Kfz-Bereich aber oft mehr als in anderen Branchen. Ein Autohaus wird über seine Fahrzeuge gefunden, nicht über seinen Arbeitsplatz. Wir bauen sie auf Wunsch mit, dann laufen Seite und Kampagne aus einer Hand.
Unser Haus liegt auf dem Land. Finden wir überhaupt jemanden?
Auch auf dem Land finden sich Bewerber, entscheidend ist der Radius. Beim Autohaus Pfützenreuter in Nordthüringen lief die Kampagne bis nach Nordhausen und ins Eichsfeld, weil der Kreis vor Ort zu klein gewesen wäre. Auf dem Land ist der kurze Arbeitsweg oft ein stärkeres Argument als das Gehalt.
Welche Methoden gibt es, um Mitarbeiter zu gewinnen?
Welche Methode Mitarbeiter bringt, hängt im Kfz-Gewerbe an der Rolle. In der Werkstatt kommen in unserer Auswertung weniger Bewerbungen, deshalb muss die Ansprache dort zeigen, was der Betrieb als Arbeitsplatz bietet. In Serviceberatung und Verkauf kommen mehr Bewerbungen, und die eigentliche Arbeit ist die Auswahl. Karosserie und Aufbau sind ein eigener Arbeitsmarkt mit eigenen Wettbewerbern.
Was kostet die Mitarbeitergewinnung im Autohaus?
Die Mitarbeitergewinnung im Autohaus kostet bei uns eine feste Vergütung, die nach dem Erstgespräch im Angebot steht, plus Werbebudget. Standard sind 20 Euro Werbebudget pro Tag bei einer Laufzeit zwischen zwei Wochen und drei Monaten, und dieses Geld fließt direkt an die Plattformen, nicht an uns. Eine Preisliste gibt es nicht, weil eine Stelle in der Serviceberatung anders läuft als die Suche nach einem Werkstattmeister.

Offene Stelle im Kfz-Gewerbe?
Im Erstgespräch schauen wir uns an, welche Stelle im Autohaus oder in der Werkstatt offen ist, wie das Haus aufgestellt ist und woher Mechatroniker oder Serviceberater kommen könnten. Am Ende steht eine Einschätzung, mit wie vielen Bewerbungen zu rechnen ist.
Woher die Zahlen kommen: Zu jeder Zahl auf dieser Website ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.
