Handwerk
Mitarbeitergewinnung im Handwerk
Mitarbeitergewinnung im Handwerk scheitert selten daran, dass niemand den Beruf kann.
Die Leute, die ihn können, arbeiten längst irgendwo und haben keinen Grund zu wechseln. Wie wir sie trotzdem erreichen und bei welchen Betrieben das funktioniert hat, steht auf dieser Seite.

Was eine offene Stelle im Handwerk an Bewerbungen bringt
Was eine offene Stelle im Handwerk an Bewerbungen bringt, hängt stark am Beruf. Drei Berufe dieses Gewerks haben genug Kampagnen für einen belastbaren Median. Die Skala reicht bis zum stärksten Beruf unserer gesamten Auswertung, damit sichtbar wird, wo das Handwerk im Vergleich steht.
Der gute Geselle ist nicht arbeitslos. Er ist nur ansprechbar.

Zwei Wege, eine Stelle zu besetzen
Weg eins
Anzeige schalten und warten
Eine Anzeige erreicht die Menschen, die gerade aktiv suchen. Bei Berufen mit vielen Suchenden reicht das. Im Handwerk ist dieser Kreis meist klein, und die Anzeige steht neben hunderten anderen, die dieselben Wörter benutzen.
Weg zwei
Dort auftauchen, wo Handwerker abends ohnehin sind
Die Ansprache in den sozialen Netzwerken erreicht auch Fachkräfte, die nichts suchen und trotzdem wechseln würden. Der Kreis ist größer, dafür braucht es einen Grund, der über das Gehalt hinausgeht, und Bildmaterial, das auf den Betrieb und die Stelle abgestimmt ist.
Welche Verstärkung im Betrieb fehlt
Zusätzliche Kapazität
Geselle oder Monteur, der ins Team mitläuft
Wenn die Auftragslage eine Stelle mehr trägt, ist klar, dass jemand gebraucht wird. Offen ist nur, ob sich jemand findet, bevor der nächste Auftrag zugesagt ist, und deshalb zählt hier vor allem Tempo.
Der Fall Kurt Buck BaugesellschaftErsatz für jemanden, der geht
Fachkraft mit derselben Qualifikation
Ein Termin steht fest, meist ein Ruhestand oder eine Kündigung, und bis dahin muss jemand eingearbeitet sein. Diese Lage ist besonders heikel, weil Erfahrung verloren geht, wenn die Übergabe zu kurz ist.
Der Fall GaugeleJemand mit Verantwortung
Obermonteur, Vorarbeiter oder Meister
Gesucht wird hier Entlastung statt Kapazität: jemand, der eine Baustelle allein führt und den Chef aus dem Tagesgeschäft nimmt. Der Kreis ist kleiner, die Ansprache muss genauer sein, und die Suche dauert in der Regel länger.
Der Fall Riediger HALLENMONTAGENBetriebsgröße und Region entscheiden bei uns nicht darüber, ob wir eine Suche übernehmen. Was entscheidet, ist der erreichbare Kreis für den Beruf, und den schauen wir uns vorher an.
Einzelne Berufe, die uns am häufigsten genannt werden
22
Anlagenmechaniker SHK
Bei Anlagenmechanikern SHK entscheidet die Ansprache darüber, wer sich meldet: Wer allein zum Kunden fährt, sucht etwas anderes als jemand, der in der Kolonne mitläuft. Wer mit derselben Erwartung ausschreibt wie bei einem Helfer, hält ein normales Ergebnis leicht für ein Scheitern.
Aus unserer Auswertung: Median 22 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 10 Kampagnen in 8 Betrieben. Methode und Grenzen stehen bei den Bewerbungen pro Stelle.
15
Dachdecker
Dachdecker wechseln oft weniger wegen des Geldes als wegen der Kolonne. Der erreichbare Kreis ist klein und regional, weil für diesen Beruf kaum jemand weit pendelt, und deshalb entscheidet die Ausspielung nach Fahrzeit statt nach Postleitzahl hier oft mehr als der Anzeigentext.
Aus unserer Auswertung: Median 15 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 4 Kampagnen in 4 Betrieben. Das sind zu wenige Kampagnen für einen belastbaren Wert, die Zahl ist ein Anhaltspunkt und keine Erwartung.
24
Kältetechniker
Kältetechniker gelten bundesweit als knapp und wissen das. Wer sie erreichen will, muss zeigen, an welchen Anlagen gearbeitet wird, denn genau daran entscheidet sich, ob jemand eingearbeitet ist oder Wochen braucht.
Aus unserer Auswertung: Median 24 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 4 Kampagnen in 3 Betrieben. Das sind zu wenige Kampagnen für einen belastbaren Wert, die Zahl ist ein Anhaltspunkt und keine Erwartung.
27
Servicetechniker und Monteure
Servicetechniker und Monteure sind in unserer Auswertung breit belegt, quer durch Tor-, Fenster-, Pumpen- und Krantechnik. Die Bezeichnung ist dabei das Problem: Wer nur „Monteur“ ausschreibt, bekommt Bewerbungen aus fünf verschiedenen Gewerken. Wir schreiben deshalb den Gegenstand dazu, an dem gearbeitet wird.
Aus unserer Auswertung: Median 27 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 11 Kampagnen in 11 Betrieben. Methode und Grenzen stehen bei den Bewerbungen pro Stelle.
10
Schreiner und Tischler
Schreiner und Tischler bringen von allen belastbar gemessenen Berufen die wenigsten Bewerbungen je Stelle. Wer hier dieselbe Zahl erwartet wie in der Serviceberatung, hält ein normales Ergebnis für ein Scheitern. Dafür führen die Bewerbungen hier oft zur Einstellung: Unter den belastbar gemessenen Berufen steht in dieser Gruppe die höchste Zahl verifizierter Einstellungen je Kampagne.
Aus unserer Auswertung: Median 10 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 5 Kampagnen in 5 Betrieben. Methode und Grenzen stehen bei den Bewerbungen pro Stelle.
18
Auszubildende
Auszubildende haben eine andere Bewerberlage als Fachkräfte und gehören deshalb nicht in denselben Vergleich. Die Zahlen hier stehen seit dem 09.09.2026 als eigene Gruppe, vorher lagen sie in den Fachkraftberufen und haben deren Werte verzerrt. Angesprochen werden dabei die Jugendlichen und ihr Elternhaus gleich mit.
Aus unserer Auswertung: Median 18 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 5 Kampagnen in 5 Betrieben. Methode und Grenzen stehen bei den Bewerbungen pro Stelle.
23
Mitarbeitergewinnung in der Zimmerei
Eine Zimmerei sucht anders als ein Innenausbaubetrieb, weil die Arbeit draußen und in der Kolonne stattfindet. Wer wechselt, will oft wissen, ob der Betrieb Abbund selbst macht oder zukauft, und wie weit die Baustellen auseinanderliegen. Beides gehört in die Anzeige, sonst melden sich Leute, die nach zwei Wochen merken, dass sie etwas anderes gesucht haben.
Aus unserer Auswertung: Median 23 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 8 Kampagnen in 7 Betrieben. Methode und Grenzen stehen bei den Bewerbungen pro Stelle.
19
Mitarbeitergewinnung im Garten- und Landschaftsbau
Bei der Mitarbeitergewinnung im Garten- und Landschaftsbau entscheidet die Saison über den richtigen Zeitpunkt. Wer im Februar sucht, findet Leute, die im März anfangen können. Wer erst im Mai sucht, konkurriert mit allen Betrieben, denen dasselbe aufgefallen ist. Angesprochen wird, wer Maschinen fahren darf und nicht nur pflanzt.
Aus unserer Auswertung: Median 19 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle über 3 Kampagnen in 2 Betrieben. Das sind zu wenige Kampagnen für einen belastbaren Wert, die Zahl ist ein Anhaltspunkt und keine Erwartung.
Eine eigene Seite mit unseren Kampagnenzahlen, den Kosten der Suche und belegten Fällen gibt es außerdem für Führungskräfte im Handwerk.
Die Handwerksberufe unserer Auswertung in Zahlen
Die Tabelle zeigt die Handwerksberufe unserer Auswertung in Zahlen, auch die mit dünner Datenlage. Die Spalte Kampagnen sagt, worauf eine Zeile beruht.
| Beruf | Kampagnen | Bewerbungen | Median je Stelle | Gehalt im Jahr |
|---|---|---|---|---|
| Zimmerer | 8 | 171 | 23 | 38.000 bis 48.000 € |
| Anlagenmechaniker SHK | 10 | 227 | 22 | 40.000 bis 50.000 € |
| Elektroniker | 11 | 325 | 20 | 40.000 bis 52.000 € |
| Schreiner und Tischler | 5 | 81 | 10 | — |
| Ab hier weniger als 5 Kampagnen. Diese Zeilen sagen, was in wenigen Fällen passiert ist, nicht was der Markt hergibt. | ||||
| Metallbauerdünne Datenlage | 2 | 165 | 83 | 38.000 bis 48.000 € |
| Kältetechnikerdünne Datenlage | 4 | 111 | 24 | — |
| Dachdeckerdünne Datenlage | 4 | 104 | 15 | 36.000 bis 46.000 € |
| Stuckateur und Trockenbaudünne Datenlage | 3 | 70 | 15 | — |
Eigene Auswertung über 181 Kampagnen in 107 Betrieben, Stand 09.09.2026. 4 Zeilen beruhen auf weniger als 5 Kampagnen. Der Median sagt dort, was in diesen wenigen Fällen passiert ist, und nicht, was der Markt hergibt. Die Gehälter sind Bruttojahresgehälter in Vollzeit für Gesellen mit Erfahrung, Erfahrungswerte aus den Vorbereitungsgesprächen mit Kundenbetrieben und keine Erhebung.
Woran es in dieser Branche hängt
Im Handwerk hängt die Suche fast immer an derselben Stelle: Der typische Betrieb hat zwischen 5 und 80 Mitarbeitern und keine Personalabteilung. Wie klein die Betriebe im Schnitt sind, zeigt der Zentralverband des Deutschen Handwerks: Er zählt für 2025 rund 1,04 Millionen eingetragene Betriebe und etwa 6 Millionen Beschäftigte, das sind im Schnitt keine 6 Menschen je Betrieb.
Der Chef macht die Suche deshalb nebenbei, zwischen Angebot, Baustelle und Abrechnung. Wenn eine Anzeige nach vier Wochen nichts gebracht hat, fehlt schlicht die Zeit, sie zu überarbeiten.
Dazu kommt ein Bild, das der Branche vorauseilt. Viele junge Leute halten Handwerk für körperlich hart, schlecht bezahlt und ohne Perspektive.
In vielen Betrieben stimmt das längst nicht mehr, aber es steht nirgends, wo jemand es lesen würde.
Die Konkurrenz ist dabei oft nicht der Betrieb von nebenan, sondern Industriebetriebe mit Tarifbindung, die dieselben Metaller, Elektroniker und Anlagenmechaniker suchen und mehr zahlen können.
Warum die üblichen Wege hier nicht reichen
Die üblichen Wege reichen im Handwerk nicht, weil auf einer Jobbörse nur landet, wer aktiv sucht. Ein Metallbauer mit festem Vertrag, Familie und 20 Minuten Arbeitsweg sucht nicht.
Er wäre offen für einen Wechsel, wenn ihn jemand fragt, aber er stellt die Frage nicht selbst.
Wer auf der Börse inseriert, konkurriert außerdem mit hunderten gleich aussehenden Anzeigen, die alle dieselben Wörter benutzen: familiäres Team, moderne Ausstattung, leistungsgerechte Bezahlung. Für den Leser sind sie nicht unterscheidbar.
Headhunter und Personalvermittler wiederum rechnen mit einer Provision ab, die für einen Betrieb dieser Größe schwer zu rechtfertigen ist, und nehmen gewerbliche Stellen oft gar nicht erst an. Ihr Geschäft sind vor allem Fach- und Führungskräfte im Büro.
Bruttojahresgehalt in Vollzeit, Gesellen mit Erfahrung. Das sind Erfahrungswerte aus den Vorbereitungsgesprächen mit unseren Kundenbetrieben und keine Erhebung. Zur Einordnung: Das Statistische Bundesamt nennt für April 2025 einen Durchschnittsverdienst von 4.125 Euro brutto im Monat für Vollzeitbeschäftigte mit anerkannter Berufsausbildung, für Maurer 3.910 Euro und für Werkzeugmechaniker 4.179 Euro.
Was Fachkräfte hier zum Wechseln bringt
Was Handwerker zum Wechseln bringt, steht in den Onboarding-Bögen unserer Kunden, und dort geht es selten allein ums Gehalt. Auffällig oft geht es um Arbeitszeiten, Werkzeug, Fahrzeug und Feierabend.
Geregelte Arbeitszeiten stehen häufig an erster Stelle, noch vor dem Gehalt. Wer jahrelang unbezahlte Überstunden gesammelt hat, wechselt für Verlässlichkeit.
Eine 4-Tage-Woche oder ein Betrieb, in dem um 16 Uhr Schluss ist, schlägt oft 200 Euro mehr im Monat.
Körperliche Belastung ist der zweite Punkt. Wer mit 45 noch 20 Jahre arbeiten will, achtet darauf, ob es Kräne, Hebehilfen und ordentliche Werkzeuge gibt oder ob alles von Hand geschleppt wird.
Der dritte ist die Vorbereitung. Handwerker ärgern sich weniger über schwere Arbeit als über schlecht vorbereitete Baustellen.
Fehlende Teile, unklare Pläne und Wartezeiten sind ein häufiger Grund, warum gute Leute innerlich kündigen.
Danach kommen Gehalt und Fahrzeug. Das heißt nicht, dass Geld egal ist, sondern dass Geld allein kaum jemanden zum Wechseln bringt, der sonst zufrieden ist.
Werkzeug und Arbeitskleidung tauchen in unseren Onboarding-Bögen häufiger auf als das Gehalt. Wer täglich mit Geräten arbeitet, die klemmen, und Kleidung selbst waschen muss, empfindet einen Betrieb, der beides stellt und reinigt, als spürbaren Unterschied.
Das kostet wenig und steht in kaum einer Anzeige.



Seit 1992 Schreiner aus Überzeugung
Wie wir vorgehen
Wir gehen im Handwerk in vier Schritten vor. Zuerst stimmen wir das Bildmaterial auf den Betrieb und die gesuchte Stelle ab. Ein Termin vor Ort ist dafür nicht in jedem Projekt nötig.
- 1
Passendes Bildmaterial vorbereiten
Für den Kampagnenstart nutzen wir je nach Projekt ein KI-Shooting oder vorhandenes Bildmaterial aus dem Betrieb. Echte Foto- und Videoaufnahmen vor Ort können zusätzlich vereinbart werden. Welche Bilder eingesetzt werden, stimmen wir vor dem Start mit Dir ab.
- 2
Das Argument finden
Aus dem Gespräch mit dem Chef holen wir die Punkte heraus, die den Betrieb wirklich unterscheiden. In den Vorbereitungsgesprächen ist das selten das Gehalt. Häufig ist es die 4-Tage-Woche, der Kran, der die Rücken schont, oder dass jeder in Fertigung und Montage arbeitet statt festgelegt zu sein.
- 3
Ausspielung nach Fahrzeit
Die Anzeigen laufen dort, wo Handwerker abends ohnehin sind, in den sozialen Netzwerken. Ausgerichtet wird nach Fahrzeit, nicht nach Luftlinie. Wer 50 Minuten pendeln müsste, wechselt selten.
- 4
Bewerber vorqualifizieren
Eingehende Bewerbungen werden zeitnah persönlich kontaktiert. Am Telefon klärt sich, was kein Formular hergibt: ob die Erfahrung zur Stelle passt, wie weit der Arbeitsweg wirklich ist und ob jemand ernsthaft wechseln will. Der Betrieb bekommt keine Liste zum Durcharbeiten, sondern Leute, mit denen ein Gespräch Sinn ergibt.
Was eine unbesetzte Stelle kostet
Eine unbesetzte Stelle im Handwerk heißt selten weniger Arbeit. Sie heißt, dass dieselbe Arbeit auf weniger Schultern verteilt wird.
Die Kollegen fahren die Überstunden, und genau die sind ein häufiger Grund, aus dem Handwerker kündigen. Eine offene Stelle erzeugt so mit der Zeit die nächste.
Der zweite Effekt trifft den Auftragsbestand. Wer keine Kapazität hat, sagt Aufträge ab oder schiebt Termine.
Beides bekommen Kunden mit, und beides kostet Folgeaufträge, die in keiner Rechnung auftauchen.
Rechnerisch liegt der Deckungsbeitrag einer gewerblichen Fachkraft im Handwerk je nach Gewerk und Auslastung im Bereich mehrerer tausend Euro im Monat. Sechs Monate Suche kosten damit schnell mehr als eine Kampagne, auch wenn die Zahl nirgends im Konto auftaucht.
Wie lange es dauert
Von der Zusage bis zur ersten Bewerbung dauert es in der Regel ein bis zwei Wochen. In dieser Zeit stimmen wir Bildmaterial und Anzeigen ab; ein Vor-Ort-Termin ist nicht für jede Kampagne nötig.
Die Kampagne selbst läuft danach durchgehend. Bis eine Stelle besetzt ist, vergehen über alle Gewerke hinweg im Durchschnitt rund sechs Wochen.
Bei gängigen Berufen wie Metallbauer oder Anlagenmechaniker geht es meist zügig. Bei Spezialisierungen, für die es bundesweit wenige Leute gibt, dauert es länger, und das sagen wir vorher statt hinterher.
Was für Deine Stelle zugesagt ist, steht im Angebot.
Zusätzlich zur Vergütung fließt Werbebudget an die Plattformen. Wie hoch es liegt, hängt vom Beruf und vom Umkreis ab. In einem Ballungsraum ist es höher als auf dem Land, weil mehr Arbeitgeber um dieselben Leute werben.
Die Zahl steht im Angebot.
Betriebe aus dieser Branche
Also grundsätzlich bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Wir haben die Stelle besetzt. Wir haben das mit euch versucht und es hat funktioniert.
Welche Stellen wir besetzen
- Metallbauer und Schlosser
- Anlagenmechaniker SHK
- Elektroniker
- Mechatroniker für Kältetechnik
- Dachdecker und Zimmerer
- Tischler und Schreiner
- Maler und Lackierer
- Garten- und Landschaftsbau
Ob eine dieser Stellen bei Dir vergleichbar läuft, hängt am Beruf und am Umkreis. Beides schauen wir uns vorher an, statt es hinterher zu erklären.
Was Du beisteuern musst
Beisteuern musst Du vor allem Erreichbarkeit: Im Handwerk scheitert eine Kampagne selten an der Reichweite und oft daran, dass niemand zurückruft. Drei Dinge müssen deshalb aus dem Betrieb kommen:
- Informationen zum Betrieb und Freigabe des Bildmaterials. Einen Vor-Ort-Termin planen wir nur, wenn echte Aufnahmen vereinbart sind.
- Rückmeldung bei Bewerbern innerhalb weniger Tage. Fehlt sie, bringt auch eine gute Kampagne oft nichts.
- Freigabe von Anzeigen und Bildern, ebenfalls innerhalb weniger Tage.
- Das vereinbarte Werbebudget, das an die Plattformen fließt.
Was wir im Gegenzug zusagen und woran die Garantie hängt, steht auf der Seite Garantie.
Wie das Vorgehen unabhängig von der Branche aussieht, steht auf Mitarbeiter finden. Womit ein Betrieb in diesem Gewerk rechnen kann, steht mit Median, Spanne und Fallzahl in unserer Auswertung von 181 Kampagnen.
Wie stark der Mangel im Handwerk wirklich ist, mit Zahlen von ZDH und Gesamtmetall, steht im Ratgeber Fachkräftemangel im Handwerk. Warum Anzeigen auf Instagram und Facebook allein selten reichen, erklärt die Seite zu Social Recruiting.
Woran Du eine Agentur erkennst, die mehr liefert als Reichweite, steht mit vier Anbietertypen im Vergleich unter Recruiting-Agentur fürs Handwerk.
Die Zahlen dieser Seite in je einem Satz
- In 181 eigenen Recruiting-Kampagnen mit 6.348 Bewerbungen aus 107 Betrieben lag der Median bei Anlagenmechanikern SHK bei 22 Bewerbungen je ausgeschriebener Stelle, Stand 09.09.2026 (eigene Auswertung, Redline Grow).
- Zimmerer erreichten in denselben 181 Kampagnen einen Median von 23 Bewerbungen je Stelle und lagen damit fast gleichauf mit Anlagenmechanikern SHK, Stand 09.09.2026 (eigene Auswertung, Redline Grow).
- Der Zentralverband des Deutschen Handwerks zählt für 2025 rund 1,04 Millionen eingetragene Betriebe mit etwa 6 Millionen Beschäftigten, im Schnitt keine 6 Menschen je Betrieb (ZDH, Kennzahlen des Handwerks, abgerufen am 17.08.2026).
- Gesellen mit Erfahrung im Elektrohandwerk lagen 2026 bei 40.000 bis 52.000 Euro Bruttojahresgehalt in Vollzeit, Erfahrungswerte aus den Vorbereitungsgesprächen mit Kundenbetrieben, Stand 14.08.2026 (Redline Grow).
Häufige Fragen
Wir sind nur 8 Leute. Lohnt sich das überhaupt?
Gerade für einen Betrieb mit 8 Leuten lohnt sich das, weil er eine unbesetzte Stelle sofort spürt, während ein Großbetrieb sie über Monate ausgleicht. metallbau Heimsch in Stuttgart-Degerloch hat 9 Leute in der Werkstatt und bekam 157 Bewerbungen auf eine Metallbauerstelle. Der Aufhänger war die 4-Tage-Woche, die nicht im Kleingedruckten stand, sondern ganz vorne in der Anzeige.
Wir haben schon eine Anzeige laufen. Stört das?
Eine laufende Anzeige auf einer Jobbörse stört nicht. Was nicht geht, ist eine zweite Agentur, die parallel für dieselbe Stelle wirbt. Dann lässt sich nicht mehr auseinanderhalten, welche Bewerbung woher kam, und die zugesagte Zahl ist nicht mehr nachweisbar.
Was ist, wenn niemand Passendes dabei ist?
Ist niemand Passendes dabei, bessern wir nach. Ob danach eine Garantie greift, in welcher Form und unter welchen Bedingungen, wird je Projekt individuell festgelegt und steht in Deinem Angebot.
Müssen wir für die Aufnahmen alles herrichten?
Ein Vor-Ort-Shooting ist nicht für jede Kampagne nötig. Wir können ein KI-Shooting oder vorhandene Bilder einsetzen. Wenn echte Aufnahmen vereinbart sind, stimmen wir den Termin ab und zeigen den normalen Arbeitsalltag.
Wie kann man Mitarbeiter gewinnen?
Mitarbeiter lassen sich über fünf Wege gewinnen: die eigene Belegschaft und ihre Empfehlungen, die Jobbörse für aktiv Suchende, den Headhunter für Führungsstellen, die Zeitarbeit für kurze Fristen und die Direktansprache in sozialen Netzwerken für alle, die zufrieden im Job sitzen. Für gewerbliche Fachkräfte hat der letzte Weg den Vorteil, dass er auch die erreicht, die gerade nicht suchen.
Wie findet man Mitarbeiter im Handwerk?
Mitarbeiter im Handwerk findet ein Betrieb vor allem dort, wo Handwerker abends ohnehin sind, und weniger dort, wo Stellen ausgeschrieben werden. Aktiv sucht nur ein Teil, wechseln würden auch viele, die gerade nicht suchen, wenn das Richtige käme. Dazu gehören auf den Betrieb abgestimmte Bilder, eine Bewerbung ohne Unterlagen und eine zeitnahe Rückmeldung.
Was ist der Personalgewinnungsprozess?
Der Personalgewinnungsprozess ist der Weg von der offenen Stelle bis zum ersten Arbeitstag: Bedarf klären, die Stelle ausschreiben oder gezielt ansprechen, Bewerbungen sichten, Gespräche führen, entscheiden und einarbeiten. Im Handwerksbetrieb liegt dieser Weg meist beim Inhaber selbst, neben der Baustelle. Deshalb entscheidet weniger die Zahl der Schritte als die Frage, welche davon jemand abnimmt, damit keine Bewerbung liegen bleibt.
Was versteht man unter Personalgewinnung?
Personalgewinnung bezeichnet alle Maßnahmen, mit denen ein Betrieb eine offene Stelle besetzt. Mitarbeitergewinnung meint dasselbe. Der Begriff umfasst die Suche, die Auswahl und die Zusage, nicht nur die Anzeige.
Gilt das auch für Tiefbau und Garten- und Landschaftsbau?
Für den Garten- und Landschaftsbau gilt das, er steht oben mit einem eigenen Absatz und eigenen Zahlen. Tiefbau und Straßenbau zählen zum Bauhauptgewerbe und nicht zum Handwerk im engeren Sinn; dafür ist die Seite Mitarbeitergewinnung am Bau die richtige. Dort stehen Tiefbaufacharbeiter, Baugeräteführer und Poliere mit ihren eigenen Zahlen.
Quellen
Zahlen aus eigenen Kampagnen stehen im Text und sind dort als solche gekennzeichnet. Hier steht, worauf sich alles Übrige stützt.
- [1]Kennzahlen des Handwerks, Stand 2025 · Zentralverband des Deutschen Handwerks, geprüft am 17.08.2026Belegt: Die rund 1,04 Millionen eingetragenen Betriebe und etwa 6 Millionen Beschäftigten, aus denen sich der Schnitt von knapp 6 Menschen je Betrieb ergibt.

Offene Stelle im Handwerk?
Wir schauen uns die offene Stelle an, den Ort und den Umkreis, in dem Handwerker für Dich erreichbar sind. Am Ende steht eine Einschätzung, mit wie vielen Bewerbungen zu rechnen ist.
Woher die Zahlen kommen: Zu jeder Zahl auf dieser Website ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.
