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    Garantie

    Unsere Garantie: die Bedingungen im Klartext

    Fast jede Recruiting-Agentur wirbt mit einer Garantie, aber woran die im Ernstfall hängt, steht meistens erst im Vertrag, den man nach dem Gespräch zugeschickt bekommt. Auf dieser Seite stehen die Bedingungen vorher.

    Das Team von B.O.E. TECHNIK vor einem Zweiwegefahrzeug auf dem Gelände in Landsberg-Hohenthurm
    B.O.E. TECHNIK Service GmbH & Co. KG90 Bewerbungen, Fall ansehen

    Kurz gesagt

    Wir arbeiten mit Garantie, und sie deckt Bewerbungen ab, keine Unterschrift. Wir bringen passende Bewerber an den Tisch. Das Gespräch, die Entscheidung und die Unterschrift unter den Vertrag liegen beim Betrieb. Eine Agentur, die eine Unterschrift garantiert, garantiert etwas, das sie nicht in der Hand hat.

    Welche Form die Garantie hat, richtet sich nach der jeweiligen Stelle und steht schriftlich im Angebot, bevor der Vertrag unterschrieben wird. Maßgeblich ist am Ende das, was im Angebot steht.

    Welche Formen es gibt

    Eine Recruiting-Garantie gibt es nicht in einer Form, sondern in mehreren. Je nach Stelle und Umfang vereinbaren wir eine andere Form, und das hat einen sachlichen Grund: Ein Lagerist und ein Bauleiter sind nicht vergleichbar, und eine Zusage, die für beide gilt, wäre für den einen zu vorsichtig und für den anderen nicht zu halten.

    Üblich sind eine zugesagte Mindestanzahl geprüfter Bewerbungen, eine Erfolgsvergütung, bei der ein Teil der Vergütung am Ergebnis hängt, und eine Neubesetzung, falls jemand kurzfristig wieder geht. In einzelnen Verträgen ist auch eine Geld-zurück-Regelung vereinbart. Welche Form im Einzelfall gilt, klären wir im Erstgespräch und halten sie im Angebot fest.

    Wo eine Mindestanzahl geprüfter Bewerbungen vereinbart ist, steht an derselben Stelle auch, was dabei zählt. Eine für alle gültige Definition gibt es nicht. Häufig gehören dazu die Verständigung auf Deutsch, die fachliche Passung und ein vollständig beantworteter Fragebogen. Welche Kriterien im Einzelnen gelten, legen wir vorher mit dem Betrieb fest, weil ein Lagerist andere Voraussetzungen mitbringt als ein Anlagenmechaniker.

    Geprüft wird nicht auf dem Papier. Eingehende Bewerbungen werden zeitnah persönlich kontaktiert und vorqualifiziert. Im Gespräch klärt sich, was in keinem Formular steht: ob die Erfahrung wirklich zur Stelle passt, wie die Person spricht, wie ernst es ihr ist und ob Anfahrt, Schicht und Führerschein zusammengehen. Wer diese Prüfung nicht besteht, zählt nicht mit und landet auch nicht im Postfach des Betriebs. Das ist der Unterschied zu Stellenportalen, bei denen die Zahl der Eingänge hoch und die Trefferquote niedrig ist.

    Was passiert, wenn das Ergebnis ausbleibt

    Bleibt das Ergebnis aus, greift zuerst die Nachbesserung und nicht die Garantie. Wo eine Nachbesserung vereinbart ist, steht sie am Anfang: Wir bessern nach, ohne dass dafür weitere Agenturvergütung anfällt. In dieser Zeit passen wir an, was nicht funktioniert hat, also Anzeigen, Zielgruppe, Umkreis und Ansprache. In den meisten Fällen ist das der Punkt, an dem die Kampagne anzieht.

    Erst danach greift die vereinbarte Garantie in der Form, die im Angebot steht. Fristen, Nachweis und Umfang stehen ebenfalls dort. Wir schreiben das vorher auf, damit später niemand diskutieren muss, was gemeint war.

    Zwei Monteure in blauer Arbeitskleidung vor einem geöffneten Schaltschrank einer Kälteanlage in einer Werkhalle

    Was wir vom Betrieb brauchen

    Was wir vom Betrieb brauchen, ist Mitwirkung: durchlaufendes Werbebudget, zügige Freigaben und zeitnahe Rückmeldung an Bewerber. Eine Garantie funktioniert nur, wenn wir auch arbeiten können. Welche Mitwirkung dazugehört, steht dort. Diese Punkte tauchen in Angeboten regelmäßig auf:

    • Das vereinbarte Werbebudget läuft durchgehend, ohne Pause mittendrin.
    • Anzeigen und Inhalte sind innerhalb weniger Werktage freigegeben.
    • Die Rückmeldung an Bewerber kommt zeitnah aus dem Betrieb.
    • Für dieselbe Stelle läuft keine zweite Agentur parallel.

    Der letzte Punkt überrascht manche. Er hat einen sachlichen Grund: Wenn zwei Kampagnen gleichzeitig für dieselbe Stelle laufen, lässt sich nicht mehr auseinanderhalten, welche Bewerbung woher kam. Dann ist die Zahl nicht mehr nachweisbar, und eine Garantie ohne Nachweis ist wertlos. Ob und in welcher Form diese Punkte gelten, steht im jeweiligen Angebot.

    Was die Garantie nicht abdeckt

    Was eine Recruiting-Garantie nicht abdeckt, gehört vor die Unterschrift und nicht in den Streit danach. Aufgeschrieben wird es trotzdem selten, und genau hier entsteht später der Ärger.

    • Einen unterschriebenen Arbeitsvertrag sagen wir nicht pauschal zu. Eine Einstellungsgarantie gilt nur, wenn sie für die Stelle ausdrücklich und schriftlich im Angebot vereinbart ist, und wen der Betrieb einstellt, entscheidet weiter der Betrieb.
    • Bereits erbrachte Einmalleistungen werden in der Regel nicht erstattet, etwa eine durchgeführte Foto- oder Videoproduktion. Was im Einzelfall dazugehört, klären wir vorher gemeinsam.
    • Ausgegebenes Werbebudget fließt an die Plattformen, nicht an uns, und wird nicht erstattet.

    Der erste Punkt ist der wichtigste. Wir bringen passende Bewerber an den Tisch. Das Gespräch, die Entscheidung und die Unterschrift unter den Vertrag liegen beim Betrieb. Eine Agentur, die eine Unterschrift garantiert, garantiert etwas, das sie nicht in der Hand hat.

    Wie die Bewerber überhaupt an den Tisch kommen, also das Verfahren von der Anzeige bis zum Gespräch, steht auf Mitarbeiter finden. Mit wie vielen Bewerbungen je Beruf zu rechnen ist, mit Median und Fallzahl aus 181 Kampagnen, steht in unserer Auswertung der Bewerberlage, und wo die Anzeigen dafür ausgespielt werden, auf der Seite zu Social Recruiting.

    Warum wir überhaupt eine Garantie geben

    Wir geben eine Garantie, weil das Risiko sonst komplett beim Betrieb liegt. Der Betrieb zahlt vorher, arbeitet mit, stellt Budget bereit und weiß vorher nicht, ob etwas dabei herauskommt. Eine Garantie verschiebt einen Teil dieses Risikos zurück auf uns. Tragbar ist das nur, weil wir aus laufenden Kampagnen wissen, wie oft es funktioniert. Nachlesen lässt sich das an 13 Fällen, die wir offengelegt haben, mit Namen, Gewerk und 1.747 Bewerbungen auf der Seite Referenzen.

    Was der Betrieb vorher zahlt, steht getrennt nach Vergütung und Werbebudget unter Redline Grow Kosten.

    Das Team von metallbau Heimsch in der Werkstatt in Stuttgart-Degerloch
    Drei Mitarbeiter der Aluminium Halbzeuge und Zuschnitte GmbH besprechen an der Werkbank einen Auftrag, im Hintergrund die Lagerregale mit Zuschnitten

    Häufige Fragen

    Welche Garantie bekomme ich?

    Das hängt von der Stelle ab. Üblich sind eine zugesagte Mindestanzahl geprüfter Bewerbungen, eine Erfolgsvergütung oder eine Neubesetzung, wenn jemand kurzfristig wieder geht. Auch eine Einstellungsgarantie ist möglich, aber nur als individuell vereinbarte Zusage für eine bestimmte Stelle, nicht pauschal für jede. Welche Form jeweils gilt, besprechen wir im Erstgespräch und halten sie schriftlich im Angebot fest, bevor der Vertrag unterschrieben wird.

    Was ist eine valide Bewerbung?

    Das halten wir dort fest, wo eine Mindestanzahl vereinbart ist, eine für alle gültige Definition gibt es nicht. Häufig gehören dazu die Verständigung auf Deutsch, die fachliche Passung und ein vollständig beantworteter Fragebogen. Welche Kriterien genau zählen, legen wir vorher gemeinsam fest. Eingehende Bewerbungen werden zeitnah persönlich kontaktiert und vorqualifiziert, bevor sie beim Betrieb landen.

    Bekomme ich Geld zurück, wenn es nicht klappt?

    Wenn eine Geld-zurück-Garantie vereinbart ist, ja. Sie ist eine von mehreren möglichen Formen und nicht in jedem Angebot enthalten. Fristen, Nachweis und Umfang besprechen wir vorher und halten sie im Angebot fest.

    Warum steht die Garantie nicht mit einer Zahl auf dieser Seite?

    Weil sie je nach Stelle und Vertrag anders aussieht. Eine Zahl hier hinzuschreiben würde bedeuten, allen dasselbe zuzusagen, obwohl ein Bauleiter und ein Lagerist nicht vergleichbar sind. Die Zahl für die jeweilige Stelle nennen wir im Erstgespräch und schreiben sie ins Angebot.

    Und wenn ich mitten in der Kampagne aufhöre?

    Dann können wir die Garantie meist nicht mehr einlösen, und das hat einen einfachen Grund: Wer eine begonnene Nachbesserung abbricht, nimmt uns die Möglichkeit, das Ergebnis noch zu liefern. Wie wir in so einem Fall verfahren, besprechen wir offen.

    Was für die eigene Stelle gilt

    Im Erstgespräch schauen wir uns die offene Stelle an und sagen, mit wie vielen Bewerbungen zu rechnen ist und welche Form der Garantie dazu passt. Beides steht danach schriftlich im Angebot.

    Wie das im eigenen Gewerk aussieht

    Welche Form der Garantie im Angebot steht, hängt am Beruf und damit am Gewerk. Vier Seiten mit den belegten Fällen und den Berufen des jeweiligen Gewerks.

    Woher die Zahlen kommen: Zu jeder Zahl auf dieser Website ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.