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    Ratgeber · Stellenanzeige schalten

    Eine Stellenanzeige, die niemanden abschreckt, zieht auch niemanden an

    Wo Du eine Stellenanzeige schalten kannst, ist in zwei Minuten geklärt. Ob sich danach jemand meldet, entscheidet der Text.

    Kostenlos geht es bei der Bundesagentur, auf der eigenen Karriereseite und über Google for Jobs, bezahlt auf den großen Portalen. Was dann oft noch fehlt: Sätze, die nur auf Deinen Betrieb passen, und Leute, die überhaupt suchen.

    Drei Mitarbeiter der Aluminium Halbzeuge und Zuschnitte GmbH besprechen an der Werkbank einen Auftrag, im Hintergrund die Lagerregale mit Zuschnitten
    StellenanzeigeEntwurf

    Wir sind ein junges, dynamisches Team und suchen motivierte Verstärkung.

    Unser ältester Geselle ist 58 und bringt dem 19-jährigen Azubi bei, wie man ein Dach in der Hälfte der Zeit deckt, ohne zu pfuschen. Genau dazwischen suchen wir den nächsten.

    Wo schalten

    Wo sich eine Stellenanzeige schalten lässt

    Eine Stellenanzeige lässt sich an mehr Stellen kostenlos schalten, als die meisten denken. Mehrere Wege kosten keinen Cent und bleiben in vielen Betrieben trotzdem liegen, während Geld in eine bezahlte Schaltung fließt.

    • Bundesagentur für Arbeit

      kostenlos

      Kostenlos möglich
      ja
      Abrechnung
      keine Gebühr
      Erreicht Leute, die gerade nicht suchen
      nein
    • Karriereseite + Google for Jobs

      kostenlos

      Kostenlos möglich
      ja
      Abrechnung
      keine Gebühr, Auszeichnung als JobPosting nötig
      Erreicht Leute, die gerade nicht suchen
      nein
    • Indeed

      kostenlos oder Budget

      Kostenlos möglich
      bis zu 3 Anzeigen im Monat
      Abrechnung
      Sponsored Jobs: Budget je Stelle nach Empfehlung von Indeed, kein langfristiger Vertrag
      Erreicht Leute, die gerade nicht suchen
      nein
    • StepStone

      Paket oder Abo

      Kostenlos möglich
      nur Erstellen und Teilen im eigenen Netzwerk
      Abrechnung
      Preis nach Paket; All Jobs Abos bündeln die Stellen eines Jahres
      Erreicht Leute, die gerade nicht suchen
      nein
    • LinkedIn

      kostenlos oder gesponsert

      Kostenlos möglich
      ja
      Abrechnung
      gesponserte Anzeigen für mehr Reichweite
      Erreicht Leute, die gerade nicht suchen
      laut LinkedIn auch nicht aktiv Suchende
    • Social Recruiting

      Werbebudget

      Kostenlos möglich
      nein
      Abrechnung
      16 bis 44 € Werbebudget je qualifizierter Bewerbung, plus Vergütung
      Erreicht Leute, die gerade nicht suchen
      ja

    Kostenpflichtig wird es auf den großen Portalen. Eine Schaltung liegt dort je nach Laufzeit, Sichtbarkeit und Paket im dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Die Preise ändern sich häufig, deshalb steht hier keine Liste. Die aktuelle Preisseite des Anbieters ist verlässlicher als jede Zahl von uns. Die Abrechnungsmodelle in der Übersicht stehen so, wie Indeed, StepStone und LinkedIn sie am 27.09.2026 selbst beschreiben.

    Ein weiterer Weg führt an den Portalen vorbei und zeigt die Stelle dort, wo die Leute ohnehin sind: Social Recruiting.

    Kostenlos

    Stellenanzeige kostenlos schalten: wo es geht und wo die Grenze liegt

    Eine Stellenanzeige kostenlos schalten lässt sich bei der Bundesagentur für Arbeit, bei Indeed bis zu dreimal im Monat, auf LinkedIn und über die eigene Karriereseite, die Google for Jobs einliest.

    • Bundesagentur für Arbeit. Das Stellenangebot steht ohne Gebühr in der Jobbörse und ist öffentlich durchsuchbar.
    • Indeed. Seit dem 10.12.2025 bis zu drei kostenlose Anzeigen im Monat, nach den Nutzungsbedingungen von Indeed. Agenturen sind ausgenommen, und Anzeigen aus einer Karriereseite oder einem Bewerbermanagementsystem laufen oft nur als bezahlte Sponsored Jobs.
    • LinkedIn. Die kostenlose Anzeige steht neben der gesponserten Variante.
    • Karriereseite mit Google for Jobs. Ohne Gebühr, wenn die Stelle technisch als JobPosting ausgezeichnet ist.

    Kostenlos heißt: keine Schaltgebühr. An der Reichweite ändert das nichts, die Anzeige steht dort, wo gesucht wird. StepStone lässt eine Anzeige kostenlos erstellen und im eigenen Netzwerk teilen, bezahlt wird erst die Veröffentlichung auf stepstone.de.

    Kosten

    Indeed oder StepStone: wie die Kosten entstehen

    Indeed und StepStone rechnen grundverschieden ab: Indeed über ein Budget, das Indeed je Stelle empfiehlt, StepStone über Pakete und Abos.

    Indeed

    Neben den kostenlosen Anzeigen gibt es Sponsored Jobs mit flexiblem Budget. Indeed empfiehlt das Budget anhand von Jobtitel, Standort und Stellenbeschreibung, der Preis richtet sich nach Marktfaktoren wie der Zahl ähnlicher Anzeigen. Einen langfristigen Vertrag gibt es nicht, Premium Sponsored Jobs liegen im Preis darüber.

    Preisseite von Indeed

    StepStone

    Der Preis hängt vom gewählten Paket ab. Die All Jobs Abos bündeln alle Stellen eines Jahres, laut StepStone deutlich günstiger als einzelne Anzeigen, und eine Anzeige bleibt online, bis die Stelle besetzt ist. Eine Preiszahl nennt StepStone auf dieser Seite nicht.

    Angebotsseite von StepStone

    LinkedIn bietet kostenlose und gesponserte Stellenanzeigen an, die gesponserten für mehr Reichweite. Welches Portal sich rechnet, hängt weniger am Preismodell als am Beruf: Alle drei erreichen vor allem Menschen, die gerade suchen.

    Alternativen

    Alternativen zu Indeed und StepStone

    Alternativen zu Indeed und StepStone unterscheiden sich vor allem darin, ob sie Leute erreichen, die gerade gar nicht suchen.

    Die kostenlosen Wege oben sind Alternativen beim Preis, nicht bei der Reichweite. Social Recruiting zeigt die Stelle dagegen Fachkräften, die abends auf Instagram oder Facebook sind und keine Jobbörse öffnen. In unseren Kampagnen kostet eine qualifizierte Bewerbung dabei 16 bis 44 Euro Werbebudget, brutto und ohne unsere Vergütung.

    Zwei Betriebe aus unseren Referenzen hatten vorher genau diese Portale genutzt.

    • Berger-Consult GmbH

      Vorher

      Anwendungstechniker fast ein Jahr unbesetzt, obwohl ein Personalvermittler beauftragt war und parallel eine Anzeige auf Indeed lief.

      69Bewerbungen auf den Anwendungstechniker, 2 eingestellt
    • MultiProfil GmbH & Co. KG

      Vorher

      Maschinenführer ein halbes Jahr gesucht, zuerst über eine Anzeige auf StepStone, später zusätzlich über einen Personalvermittler.

      100Bewerbungen auf den Maschinenführer, 5 eingestellt

    Keine Bewerbungen?

    Wenn die Stellenanzeige keine Bewerbungen bringt

    Eine Stellenanzeige bringt meist aus drei Gründen keine Bewerbungen, und der Text ist selten der wichtigste davon.

    Bevor Du den Text änderst, prüf den dritten Punkt. Wie viele Bewerbungen für Deinen Beruf normal sind, steht mit Median je Beruf auf Bewerbungen pro Stelle. Liegst Du darüber, hast Du kein Anzeigenproblem. Was hilft, wenn trotzdem keine Bewerbungen kommen, steht im Ratgeber Keine Bewerbungen.

    • Sie steht nur, wo gesucht wird.Die guten Leute haben einen Job und schauen auf kein Portal. Die Anzeige erreicht sie gar nicht.
    • Die Bewerbung verlangt Unterlagen.Anschreiben, Lebenslauf, Pflichtfelder. Wer nicht wechseln muss, lässt es bleiben.
    • Die Erwartung passt nicht zum Beruf.Wie viele Bewerbungen normal sind, unterscheidet sich von Beruf zu Beruf stark.

    Der Text

    Der Satz, der alles kaputt macht

    Ein einziger Satz entscheidet oft, ob jemand weiterklickt oder sich bewirbt.Durchgestrichen steht er, wie er in fast jeder Anzeige vorkommt, darunter, was daraus werden kann.

    1. Beschreibt jeden: Wir sind ein junges, dynamisches Team und suchen motivierte Verstärkung.

      Beschreibt nur diesen Betrieb: Unser ältester Geselle ist 58 und bringt dem 19-jährigen Azubi bei, wie man ein Dach in der Hälfte der Zeit deckt, ohne zu pfuschen. Genau dazwischen suchen wir den nächsten.

    2. Beschreibt jeden: Wir bieten Wertschätzung und ein offenes Miteinander.

      Beschreibt nur diesen Betrieb: Wenn einer von uns beim Kunden einen guten Job macht, erfährt das nicht nur der Chef, sondern der ganze Betrieb.

    3. Beschreibt jeden: Sicherer Arbeitsplatz in einem tollen Team.

      Beschreibt nur diesen Betrieb: Seit 6 Jahren mussten wir niemanden entlassen, weil zu wenig Arbeit da war. Und in den letzten 11 Jahren hat uns keiner verlassen, außer in die Rente.

    4. Beschreibt jeden: Wir arbeiten mit der modernsten CNC-Maschine.

      Beschreibt nur diesen Betrieb: Bei uns steht keiner an einer 15 Jahre alten Maschine, die alle zwei Stunden klemmt.

    Ein Handwerker sitzt abends allein am Küchentisch, einen Stift in der Hand über einem leeren Blatt Papier
    Die meisten Stellenanzeigen entstehen so: abends, nebenbei, nach einem vollen Arbeitstag. Genau deshalb stehen darin die Sätze, die in jeder zweiten Anzeige stehen.

    Der Unterschied ist immer derselbe: oben eine Behauptung, darunter ein Beweis. Behauptungen liest ein Bewerber jeden Abend zu Dutzenden, bis er abschaltet, weil in jeder Anzeige derselbe tollste Betrieb steht. Eine prüfbare Tatsache bleibt hängen, weil sie nur auf einen Betrieb passt.

    Familiär, flache Hierarchien, wertschätzend: Alle drei sind wertlos, solange die Situation fehlt, in der man sie im Betrieb sieht. Fällt Dir keine ein, streich das Wort.

    Der Perspektivwechsel

    Anzeigen verkaufen die Tätigkeit, aber niemand wechselt wegen einer Tätigkeit

    Fast jede Anzeige listet unter „Ihre Aufgaben bei uns“ genau den Beruf auf, den der Leser heute schon macht. Ein Dachdecker muss nicht nachlesen, was ein Dachdecker den ganzen Tag tut.

    Gewechselt wird wegen eines Zustands.
    Abends heimkommen, ohne sich verheizt zu fühlen. Freitags rausgehen mit dem Gefühl, die Woche ist geschafft. Das löst keine Aufgabenliste aus.
    Aus dem Kopf des Bewerbers schreiben.
    Der Chef kennt seine Maschinen und Abläufe in- und auswendig. Der Leser fragt sich bei der modernsten Anlage nur eins: Was habe ich davon?
    Übersetzen.
    Neue Anlage heißt: weniger Störungen, weniger Nacharbeit und ein Feierabend, der hält, was der Plan verspricht. Erst so kommt es an.

    Mut zur Kante

    Eine Anzeige darf ruhig jemanden ausschließen

    Die meisten Anzeigen sind so glatt, dass niemand widersprechen könnte, und genau daran scheitern sie. Ein Text, der auf jeden passt, gibt keinem einen Grund, sich ausgerechnet bei Dir zu melden.

    So kann der Satz in einem Betrieb klingen, in dem um 17 Uhr nicht automatisch das Werkzeug fällt. Ein Teil der Leser springt danach ab, und zwar genau der Teil, der ohnehin nicht gemeint war. Diese kleine Portion Ablehnung sorgt dafür, dass sich die Richtigen überhaupt angesprochen fühlen.

    „Wer schon mittags auf die Uhr schaut und das Werkzeug fallen lässt, sobald es 17 Uhr ist, wird bei uns nicht glücklich.“

    Ein Satz, der aussortiert

    Der Test, der 60 Sekunden dauert

    Einmal beim eigenen Betrieb bewerben

    Nimm Dein Handy, ruf Deine eigene Anzeige auf und bewirb Dich selbst, mit laufender Stoppuhr. Dauert der Weg länger als 60 Sekunden, ist er zu lang,und genau dort springen die Guten ab.

    Der gute Geselle sitzt abends mit Frau und Kindern auf der Couch und sieht die Anzeige. Er denkt sich, mit denen rede ich mal. Jetzt soll er ein Anschreiben aufsetzen, den Lebenslauf aus dem Schrank holen, einscannen und zehn Pflichtfelder ausfüllen.

    Er lässt es. Nicht aus Desinteresse, sondern weil er es nicht nötig hat. Wer diese Hürde nimmt, ist oft der, den woanders keiner genommen hat.

    Den Rest nach den vier Angaben rechts klärt ein Anruf von fünf Minuten, denn auf dem Papier ist jeder der beste Handwerker. Diesen Anruf übernehmen wir. Eingehende Bewerbungen werden zeitnah persönlich kontaktiert und vorqualifiziert, weil ein Bewerber, den man erst zwei Tage später zurückruft, häufig schon woanders im Gespräch ist. Warum das ohne Lebenslauf besser funktioniert, steht auf Bewerbung ohne Lebenslauf.

    Für die Entscheidung, ob sich ein Gespräch lohnt, reichen vier Angaben:

    • Name
    • Telefonnummer
    • Gesellenbrief ja oder nein
    • Spricht der Bewerber Deutsch?

    Kein Anschreiben, kein Lebenslauf.

    Die Grenze

    Was eine Anzeige nicht leisten kann

    Eine Anzeige erreicht nur Menschen, die gerade suchen. Wie viele das sind, unterscheidet sich von Beruf zu Beruf enorm, und keine Formulierung gleicht das aus.

    Am oberen Ende dieser Liste reicht eine Anzeige häufig. Am unteren Ende reicht sie fast nie, egal wie gut sie geschrieben ist. Der gute Anlagenmechaniker ist nicht arbeitslos. Er sitzt in einem anderen Betrieb, schaut auf kein Portal und wechselt trotzdem, wenn ihm jemand einen Grund gibt. Erreichen musst Du ihn dort, wo er abends ohnehin ist.

    Die ganze Aufschlüsselung über 29 Berufe, mit Methode und Grenzen, steht auf Bewerbungen pro Stelle. Wie sich dieser Weg zu Zeitarbeit und Headhuntern verhält, steht auf Zeitarbeit im Handwerk und Was ein Headhunter kostet.

    Bewerbungen je Stelle, Median
    • Serviceberatung und Serviceannahme50
    • Anlagenmechaniker SHK22
    • Kfz-Mechatroniker23
    • Schreiner und Tischler10

    Grundlage sind 181 eigene Kampagnen in 107 Betrieben mit zusammen 6.348 Bewerbungen, Stand 09.09.2026. Überall dieselbe Mechanik, derselbe Bewerbungsweg, dieselbe Agentur. Den Unterschied macht allein die Zahl der Menschen, die für den Beruf erreichbar sind: Zwischen dem stärksten und dem schwächsten Beruf liegt Faktor 5.

    Das Team von WAGNER Strassen-, Tief- und Rohrleitungsbau auf einer Baustelle in BrandenburgZwei Monteure von Riediger Hallenmontagen arbeiten von einer Hubarbeitsbühne aus am Stahltragwerk einer HalleDas Team von B.O.E. TECHNIK vor einem Zweiwegefahrzeug auf dem Gelände in Landsberg-Hohenthurm

    Drei belegte Fälle dazu

    Drei Betriebe, die vorher über Anzeigen gesucht hatten. Was danach ankam, steht mit Zahl auf den Fallseiten.

    Wie das im eigenen Gewerk aussieht

    Welche Anzeige trägt, entscheidet sich am Beruf und damit am Gewerk. Jedes der vier Gewerke hat eine eigene Seite mit belegten Fällen, Wechselgründen und Berufen.

    Fragen

    Fragen zur Stellenanzeige

    • Wo kann ich eine Stellenanzeige schalten?

      Kostenlos in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, auf der eigenen Karriereseite und über Google for Jobs, das freie Stellen laut Googles Entwicklerdokumentation direkt von Websites einliest, wenn sie als JobPosting ausgezeichnet sind. Kostenpflichtig auf den großen Portalen, dort liegt eine Schaltung je nach Laufzeit und Paket im dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Bereich. Die Preise ändern sich häufig, deshalb lohnt der Blick auf die aktuelle Preisliste des Anbieters.

    • Was kostet eine Stellenanzeige?

      Bei den Portalen hängt es an Laufzeit, Sichtbarkeit und Paket. Der eigentliche Kostenpunkt ist ein anderer: Eine Anzeige, die niemanden anspricht, kostet dieselbe Gebühr wie eine gute und bringt nichts. Und teurer als jede Schaltung ist die Zeit, in der die Stelle offen bleibt und die Arbeit auf der Mannschaft liegt. Vor dem Preis lohnt deshalb der Blick auf den Text.

    • Was kostet eine Stellenanzeige bei Indeed?

      Bis zu drei Anzeigen im Monat sind bei Indeed seit dem 10.12.2025 kostenlos, nach den Nutzungsbedingungen von Indeed. Mehr Sichtbarkeit bringen Sponsored Jobs: Indeed empfiehlt dafür ein Budget je Stelle, abhängig von Jobtitel, Standort und Markt, ohne langfristigen Vertrag. Den Mindestpreis zeigt Indeed erst im Produkt an.

    • Was kostet eine Stellenanzeige bei StepStone?

      Bei StepStone hängt der Preis vom gewählten Paket ab. Die All Jobs Abos bündeln alle Stellen eines Jahres und sind laut StepStone deutlich günstiger als einzelne Anzeigen. Kostenlos ist nur, eine Anzeige zu erstellen und im eigenen Netzwerk zu teilen; die Veröffentlichung auf stepstone.de kostet.

    • Indeed oder StepStone: was passt für einen Handwerksbetrieb?

      Indeed passt, wenn erst ohne Gebühr getestet werden soll, StepStone eher bei mehreren Stellen im Jahr, die sich im Abo bündeln lassen. Für gewerbliche Fachkräfte im Handwerk entscheidet aber weniger das Portal als die Frage, ob die gesuchte Person überhaupt sucht. Wer das nicht tut, sieht die Anzeige auf keinem der beiden.

    • Welche Alternativen gibt es zu Indeed und StepStone?

      Kostenlos sind die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit, die eigene Karriereseite mit Google for Jobs und die kostenlosen Anzeigen auf LinkedIn. Sie ändern den Preis, nicht die Reichweite. Eine Alternative bei der Reichweite ist Social Recruiting, das die Stelle Fachkräften zeigt, die gar nicht suchen.

    • Wie gebe ich eine Stellenanzeige auf?

      Eine Stellenanzeige gibst Du auf, indem Du ein Konto beim Portal anlegst, den Text mit Beruf, Ort und Arbeitsbedingungen einträgst und die Laufzeit wählst. In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ist das kostenlos, bei den großen Portalen kostet es Gebühr. Mehr Arbeit als das Formular macht der Text, denn er entscheidet, ob sich jemand meldet.

    • Wo kann ich kostenlos Stellenanzeigen schalten?

      Kostenlos schalten lassen sich Stellenanzeigen in der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit und auf der eigenen Karriereseite. Steht die Stelle dort als JobPosting ausgezeichnet, liest Google for Jobs sie laut Googles Entwicklerdokumentation direkt ein. Kostenlos heißt nur: keine Schaltgebühr. Die Zeit für einen guten Text bleibt dieselbe. Indeed erlaubt seit dem 10.12.2025 bis zu drei kostenlose Anzeigen im Monat, LinkedIn bietet ebenfalls kostenlose Anzeigen an.

    • Welches Jobportal ist das beste?

      Welches Jobportal das beste ist, hängt am Beruf. Für Stellen, auf die viele aktiv suchen, reicht oft ein großes Portal wie Indeed oder StepStone. Für gewerbliche Fachkräfte im Handwerk trägt keines allein, weil der gute Geselle nicht arbeitslos ist und auf keinem Portal sucht. Bevor Du Geld in ein Portal steckst, frag Dich, ob die gesuchte Person dort überhaupt schaut.

    • Warum bekomme ich keine Bewerbungen auf meine Stellenanzeige?

      Meistens aus einem von drei Gründen. Die Anzeige beschreibt jeden Betrieb statt Deinen. Sie verkauft die Tätigkeit, obwohl niemand wegen der Tätigkeit wechselt. Oder die Bewerbung dauert zu lange, und die Guten springen ab. Alle drei lassen sich an einem Nachmittag beheben.

    • Reicht eine Stellenanzeige aus, um eine Stelle zu besetzen?

      Bei Berufen, in denen viele aktiv nach Arbeit schauen, oft ja. Bei Fachkräften im Handwerk selten, weil der gute Geselle nicht arbeitslos ist und auf keinem Portal sucht. Er wechselt trotzdem, aber dafür muss man ihn erreichen, statt darauf zu warten, dass er Dich findet.

    • Was gehört in eine gute Stellenanzeige?

      Ein Satz, der nur auf Deinen Betrieb zutrifft. Belege statt Floskeln, also die Stelle im Arbeitsalltag statt des schönen Wortes. Ein Grund zu wechseln, der über das Gehalt hinausgeht. Und ein Bewerbungsweg, der in unter einer Minute erledigt ist. Alles andere ist Beiwerk.

    • Soll ich meine Stellenanzeige von einer KI schreiben lassen?

      Als Rohfassung kann das helfen, als Endfassung nicht. Der Bewerber sieht abends zehn Anzeigen, und wenn alle mit denselben Wörtern arbeiten, unterscheidet sie nichts. Was eine KI nicht kennt, ist der Satz, der nur in Deinem Betrieb stimmt, und genau der entscheidet.

    Schalten oder erreichen?

    Schick uns Deine Anzeige, bevor Du sie schaltest. Wir sagen Dir, wo sie jeden Betrieb beschreibt statt Deinen, und ob sie für Deinen Beruf überhaupt reicht. Auch wenn die Antwort lautet, dass Du uns dafür nicht brauchst.

    Kostenloses Erstgespräch

    Quellen

    Zahlen aus eigenen Kampagnen stehen im Text und sind dort als solche gekennzeichnet. Hier steht, worauf sich alles Übrige stützt.

    1. [1]Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit · Bundesagentur für Arbeit, geprüft am 17.08.2026Belegt: Dass sich eine Stelle dort ohne Gebühr einstellen lässt und die Anzeige öffentlich durchsuchbar ist.
    2. [2]Strukturierte Daten für Stellenangebote, JobPosting · Google Search Central, geprüft am 17.08.2026Belegt: Dass Google freie Stellen direkt von Websites einliest, sofern sie technisch als JobPosting ausgezeichnet sind.
    3. [3]Preise für Sponsored Jobs · Indeed, geprüft am 27.09.2026Belegt: Bis zu 3 kostenlose Anzeigen pro Monat seit dem 10.12.2025 (mit Bedingungen, nicht für Agenturen), Sponsored Jobs mit von Indeed empfohlenem Budget und ohne langfristige Verträge, Premium Sponsored Jobs teurer.
    4. [4]Stellenanzeige aufgeben bei Stepstone · The Stepstone Group, geprüft am 27.09.2026Belegt: Preis abhängig vom Paket, All Jobs Abos bündeln die Stellen eines Jahres, kostenlos nur Erstellen und Teilen im eigenen Netzwerk.
    5. [5]Stellenanzeige auf LinkedIn aufgeben · LinkedIn, geprüft am 27.09.2026Belegt: Kostenlose und gesponserte Stellenanzeigen.
    6. [6]Stellenangebot melden · Bundesagentur für Arbeit, geprüft am 27.09.2026Belegt: Der Weg für Arbeitgeber, ein Stellenangebot in der Jobbörse einzustellen.

    Eigene Zahlen und Stand

    Die Zahlen zu Bewerbungen stammen aus der eigenen Auswertung über 181 Kampagnen in 107 Betrieben, Stand 09.09.2026. Methode, Ausschlüsse und Grenzen stehen vollständig auf Bewerbungen pro Stelle.

    Angaben zu Portalpreisen sind Größenordnungen und ersetzen keine aktuelle Preisliste des Anbieters. Diese Seite ist keine Rechtsberatung.

    Herausgeber: Redline Grow, Stuttgart. Verantwortlich für den Inhalt: Danial Kashanian.

    Zuletzt geprüft am . Geprüft heißt: Jede Zahl auf dieser Seite wurde an diesem Tag gegen die Quelle gehalten, die im Quellenkasten steht.

    Zu jeder Zahl ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.